Soja ohne Gentechnik – Jetzt Belieferung in ganz Deutschland gesichert

Liebe Freunde und Kollegen,

große Teile der Landwirtschaft wollen gentechnikfrei füttern, weil sie wissen, dass ihre Tiere dadurch gesünder sind und mehr leisten und weil es die Uraufgabe eines Landwirts ist, gesunde Lebensmittel zu erzeugen. Effektiv kostet damit gentechnikfreie Fütterung nicht mehr, auch wenn dies manche abhängige Berater zu ihren eigenen Gunsten noch so oft anders erzählen. Der Betriebsertrag des Landwirts ist der entscheidende Faktor und nicht der Preis für ein Futtermittel. Gentechnikfreier Sojaschrot hat bedeutend mehr Inhaltswerte und eine höhere Nettoverwertung (Prof. Kawata) als genveränderter. Ein etwas höherer Preis wird damit durch weniger Futteraufwand wieder wett gemacht. Zudem verringern die nachweisbaren hohen Rückstände von Pflanzenschutzmittel (Glyphosat (aus Roundup) bis 20 mg/kg zulässig) im Gensoja die Leistung der Tiere und damit den Gewinn des Landwirts. Neben hofeigenen Futtermitteln sind viele Landwirte auf Sojaschrot als Proteinergänzung einfach angewiesen.

 

Die Umstellung der Lebensmittelproduktion auf „Ohne Gentechnik“ schreitet auch am deutschen Markt, aber auch in Österreich und bald auch in Frankreich, voran, weil sich der Konsument gesund und gentechnikfrei ernähren will. Mehr als 100 Agrarhändler garantieren in Bayern bereits seit Jahren die lückenlose Versorgung. Mehrere Mischfutterhersteller stellten die ganze Produktion auf gentechnikfrei um, weil der Druck von Markt und Landwirtschaft zu groß wurde. Die Konsumenten erkennen immer mehr, dass gesunde Lebensmittel günstiger sind. Auch für Konsumenten gilt der „Betriebsertrag“. Was ist wohl besser: Minderwertige genverändert erzeugte Nahrungsmittel + Tabletten im Kombipack oder lieber doch hochwertige, gesunde, pflanzenschutzmittelfreie Lebensmittel ohne Gentechnik? Ernährungsbedingte Krankheiten machen in den USA heute bereits 50 % aller Krankheiten aus, weshalb der dortige Ärztebund (AAMA) einen sofortigen Stopp aller genveränderten Nahrungsmittel fordert. In Deutschland liegen die ernährungsbedingten Krankheiten bei etwa 33 %(!!!). Diese Zahlen sollen Anlass genug sein, künftig wieder gesunde Lebensmittel zu erzeugen. Ich unterstütze dies seit vielen Jahren durch Vorträge und Infos.

„Leicht gesagt“, wurde mir immer wieder bei Vorträgen berichtet: „mein Händler sagt, dass es gentechnikfreie Futtermittel nicht mehr gibt“. Doch diese Aussagen sind nur gesteuerte Falschmeldungen der Industrie. Viele Futtermittelhersteller kennzeichnen ihre Produkte nur sicherheitshalber mit „hergestellt aus gentechnisch veränderten ...“ oder „kann genveränderte Bestandteile enthalten“. Diese Kennzeichnung ist eine Irreführung und laut EU-Kennzeichnungsverordnung 1829/2003/Erg.2006 verboten. Die Landwirte sollen Futtermittel mit diesem Zusatz verweigern. Vor allem bei Soja war es bisher in den nord- und östlichen Bundesländern schwierig, an GVO-freie Ware zu kommen. Das ist jetzt Vergangenheit. Wir konnten neben dem österreichischen Handelshaus jetzt auch ein Schweizer Unternehmen gewinnen, den gesamten deutschen Markt ständig und günstig mit gentechnikfreiem Sojaschrot zu versorgen.

Dieser neue Importeur beliefert ab sofort alle Händler und Mischfutterhersteller in ganz Deutschland ab Hafen Rotterdam. Die Ausrede „gibt es nicht mehr“ ist somit gegenstandslos. Wenn sich ein Händler weigert, will er nur nicht auf gentechnikfreie Ware umsteigen. Als Landwirt sollte man diese Sorte Händler meiden, weil die Ablehnung grundlos ist und er nur nicht mitmachen will. Jeder Händler oder Hersteller hat eigentlich das zu liefern, was seine Kunden wollen, und nicht der Kunde das gefälligst abzunehmen, was vorrätig ist. Was in der freien Wirtschaft undenkbar ist, sollte auch in der Landwirtschaft gelten: „Wer zahlt, schafft an!“ Viele Agrarhändler verkaufen gerne GVO-frei, aber die Landwirte müssen es nachfragen.

Jetzt liegt es an den Landwirten, Agrarhändlern, Mischfutterwerken und Verarbeitern. Das neue Kennzeichnungssiegel „Ohne Gentechnik“ (BMELV & VLOG) setzt seinen Siegeszug unaufhaltsam fort. Wer sich verweigert, wird den Markt verschlafen. Nutzen Sie diese historische Chance, nachdem jetzt die Grundlage für gentechnikfreie Futtermittel lückenlos gegeben ist. Ebenso sollten die Konsumenten den Druck in den Verbrauchermärkten erhöhen und nur noch Lebensmittel mit dem Aufdruck „Ohne Gentechnik“ verlangen. Auch hier gilt: „Wer zahlt, schafft an!“. Und wenn genveränderte Futtermittel nicht mehr zu verkaufen sind, wird diese Pflanzen auch niemand mehr ansäen oder importieren, weil ein späterer Verkauf undenkbar ist. Das schützt nebenbei auch die Imker und Biobauern.

Alle Leser dieser Info bekommen jetzt die Aufgabe, Landwirte und Vermarkter zu informieren, dass es jetzt in allen Regionen lückenlos möglich ist, gentechnikfrei zu erzeugen. Drucken Sie diese Infos aus und legen Sie sie den Handelspartnern vor. Diese wiederum sollen dann bei Ihren Großhändlern oder Herstellern nach Futtermitteln und Sojaschrot ohne Gentechnik nachfragen.

Je mehr Nachfrage und Handelskonkurrenz, desto günstiger wird die Ware. Vergleichen Sie aber bitte richtig. Gentechnikfreier Sojaschrot ist NUR ein HP-48, vom Schweizer Importeur sogar NUR ein HP-50 (noch besser als HP-48), weil das Hochwertigste effektiv immer das Rentabelste ist. HP-48-GVO-frei oder HP-50-GVO-frei ist eine ganz andere Qualität als genveränderter Sojaschrot (Normalschrot 44/7 oder HP). Reduzierungen der Einsatzmenge in die Futterration um mehr als ein Drittel sind keine Seltenheit.

WICHTIG: Das Schweizer Importunternehmen kann ausnahmslos nur Agrarhändler oder Mischfutterwerke mit gültigem Gewerbeschein und Umsatzsteuer-Identnummer beliefern. Anfragen von Landwirten wären daher zwecklos. Deshalb sollen die Landwirte an ihre Händler und Vertreter herantreten und diese informieren, dass jetzt der lückenlose Bezug möglich ist. Inwieweit Schiffsladungen, Bahnbezug oder LKW, wird der Markt in jeder Region zeigen. Etwaige Anlaufschwierigkeiten sind bald behoben. Ganze LKW-Ladungen ab Rotterdam unter Einsparung aller Umschlagskosten sind sofort für alle Regionen möglich. Speditionen nennen wir gerne. Das neue Importunternehmen muss eben erst die Logistik aufbauen und organisieren. Was in Bayern geklappt hat, wird in den anderen Bundesländern bestimmt auch klappen. Dieses Verständnis sollte jeder aufbringen. Ebenso bitte ich jeden Händler, sich bei mir zu melden, wenn er gentechnikfrei anbietet. Wir können dann diese Adressen an interessierte Landwirte weitergeben und Werbung machen.

Und zum Schluss noch ein klarer Hinweis zum Import von Sojaschrot: Genveränderter Soja ist für die Urwaldrodung, Umweltzerstörung und soziale Ausbeutung in den Anbauländern mit verantwortlich. Was hier vom Schweizer Importeur oder österreichischen Handelshaus zu uns kommt, hat mit all dem nichts zu tun. Diese Ware ist ganz streng produktzertifiziert nach ProTerra (gründend auf den Basler Kriterien für verantwortungsbewussten Soja-Anbau). Hier ist neben Gentechnikfreiheit vorgeschrieben u.a. der Schutz des Regenwaldes, umweltschonender Anbau, Verbot von Sklaven- und Kinderarbeit u.v.m.. Alle die mich kennen wissen, dass ich mich sehr stark für den heimischen Anbau einsetze. Wir können bereits große Erfolge vorweisen. Klare Realität ist jedoch auch, dass wir nicht von heute auf morgen ohne Proteinimporte auskommen. Deshalb: Import ja - aber nur umwelt- und sozialgerecht erzeugte Ware - deshalb nur ProTerra!!!

„Ohne Gentechnik“ gehört die Zukunft - produzieren wir diese Lebensmittel im eigenen Land, bevor uns andere Länder beliefern und wir nur noch billige Ramschmasse für den Export erzeugen. Jetzt oder nie – packen wir´s an!

Wer Interesse am Bezug von gentechnikfreiem Sojaschrot -ProTerra hat – ob Händler, Mischfutterhersteller oder Vermarkter (für seine Lieferanten) kann sich an folgende Adressen wenden:

  • FEILMEIER Josef, Internationale Arbeitsgruppe Futtermittel NON-GVO. Ich leite die Anfragen gerne weiter und stelle auch per Mail Hintergrundinformationen über Verwertung, Futterinformationen und Rentabilität zur Verfügung. Die Handelsgeschäfte mit den Importeuren muss natürlich jeder Interessent selbst abwickeln.

    E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!      /    Telefax: 08541 – 2664
  • N E U   für ganz Deutschland:   AgroTrace S.A. (VLOG-Mitglied) – Am besten schriftlich per Fax oder E-Mail Interesse an Schrotware mitteilen und zwei oder drei Zeitfenster für Rückruf angeben
    E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!    /   Telefax: 0041 22 870 0006
    Unter www.agrotrace.eu lässt sich eine kleine dreisprachige Broschüre herunterladen.
  • Für Händler und Hersteller in Süddeutschland, die bisher schon diese GVO-freie Ware anbieten gilt auch weiterhin:

    Österreichisches Handelshaus – Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
    Telefon: 0043 – 7762 2361 - 0

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