Über uns
Seit 1986
Das Lagerhaus ist, wie der Name schon sagt, der Dreh- und Angelpunkt im Lagerhaus Feilmeier. Gegründet vor 20 Jahren war es die Flucht nach vorne in einer immer schwieriger werdenden Landwirtschaft, die unter der Diktatur weniger großer Futtermittelkonzerne unterzugehen drohte.
Als gelernter Bankkaufmann, Landwirtschaftsmeister und früherer Warengeschäftsführer einer Genossenschaft hatte Josef Feilmeier ideale Voraussetzungen, den Betrieb zu gründen. Gedacht war zuerst an einen weitreichenden Einkaufsring für die Bauern. Nachdem aber im Jahr 1985 einige Großbetriebe von den ansässigen Lagerhäusern Sonderkonditionen bekamen, um den Ring nicht entstehen zu lassen, beschloss Josef Feilmeier, diesen Ring in Form eines Lagerhauses zu gründen. Somit hatte er die alleinige Regie über den Warenfluss. Er beschloss, selber palettenweise einzukaufen und durch eigenen Verkauf den Landwirten einen Teil der Preisspanne zukommen zu lassen. Garage und Keller wurden freigeräumt, um die ersten Waren zu lagern und auf einem kleinen Tisch per Hand Lieferscheine auszustellen.
Die Kunden erkannten die Vorteile der guten und praxisnahen Beratung in Verbindung mit dem günstigen Preis und das Geschäft wuchs schnell. Nur ein halbes Jahr später zogen wir um in eine Maschinenhalle, die mehr Platz zur Lagerung von Paletten bot. Schon im zweiten Jahr stiegen wir auch in das Lose-Geschäft ein und bauten eine kleine Fahrzeugwaage ein. Ein alter Radlader wurde als Allzweckfahrzeug gekauft und aus ehemaligen Maschinengaragen wurden Boxen für Dünger.
1995
Nach einem stetigen Wachstum in den folgenden Jahren und einem immer größeren Platzbedarf zur Lagerung unserer Produkte zogen wir 1995 mit dem Büro in das ehemalige Hofhaus um und bauten davor eine große vollelektronische Fahrzeugwaage ein. Verkaufsraum für die immer größere Produktpalette wurde ein neues Vordach im Innenhof.
Der Bedarf stieg weiter, so dass wir in den folgenden Jahren immer mehr Flachlager zur Düngemittellagerung umbauten und ein Silo nach dem anderen zur Lagerung aufgestellt wurde. Vom Grundsatz, allen Kunden einheitliche Preise zu verrechnen, wichen wir nicht ab. So wuchs das Vertrauen unserer Kunden. Hunderte von Tonnen Dünger und Futtermittel wurden abgeholt, ohne dass der Preis vorher bekannt gewesen wäre. Jeder Bauer wusste, dass hinterher reell und ehrlich abgerechnet wird. Schließlich standen wir unseren Kunden gegenüber in der Verantwortung für ihr Vertrauen. Diese Verkaufspolitik wurde allen Mitbewerbern zum Verhängnis. Sie konnten von uns zu Saisonbeginn niemals Preise erfragen. Sonst wäre es für sie einfach gewesen, uns zu unterbieten und uns zum Aufgeben zu zwingen. Unsere Mitbewerber gewährten nur den Großbetrieben Sonderrabatte. Diese kauften dann bei ihnen ein, weil unser Einheitspreis höher war. Um Rabatte gewähren zu können muss man aber andere Zahler haben, die die Gesamtrechnung wieder ausgleichen. Das sind normalerweise die Kleinbetriebe, die keine Verhandlungsmacht haben. Diese kauften aber dann bei uns ein, weil hier der Einheitspreis günstiger war. Somit fehlten den Mitbewerbern die “Zechzahler”. Damit war es auf einmal auch nicht mehr möglich, unreelle Sonderkonditionen zu gewähren. Das System brach zusammen und fast alle Genossenschaften in der Gegend hörten auf. Das änderte aber nichts an unserer Preisberechnung. Denn wir haben uns zum Ziel gesetzt, die Landwirtschaft ehrlich und günstig zu beliefern. Wir sind eine Großfamilie: die Kunden und wir. Wenn das Vertrauen der Kunden nicht mehr vorhanden wäre, würden wir aufhören.
Ein Großbauer schrieb zwei Jahre lang alle Einkäufe auf. Er kaufte bei unseren Mitbewerbern. Diese zwei Jahre hat er laut Aufzeichnung schwer draufgezahlt. Bei Großmengen sparte er zwar im Vergleich zu unserem Preis, bei Kleinmengen oder schnellen Abholungen wurde das aber wieder dementsprechend draufgeschlagen. Das ist unfair, aber gängige Praxis. Unsere Devise dagegen heißt: “Wenn ein Bauer nach dem Produktpreis fragt, dann erwartet er einen günstigen Preis – wenn er aber nicht nach dem Preis fragt, erwartet er das Gleiche doch auch, oder?”.
2005
Zur Absicherung des Betriebes und im Sinne einer frühzeitigen Vorbereitung auf eine Übergabe wurde die Einzelunternehmung Lagerhaus Feilmeier zum Jahresbeginn 2005 in die Feilmeier Lagerhaus GmbH & Co KG umgewandelt, in der alle Geschäftsbereiche erfasst sind.
2006
Im zwanzigsten Jahr seines Bestehens verfügte das Lagerhaus Feilmeier bereits über fünf große Hallen und 45 Hochsilos. Unser großer Wettbewerbsvorteil sind unzählige selbstgebaute, hoch automatisierte Anlagen. Maschinenbau und Erfinden sind die vorrangigen Hobbys des Inhabers.
2009
Im Jahr 2009 mussten wir aufgrund der Marktsituation und der Zielsetzung, unseren Kunden immer beste Konditionen zu ermöglichen, einen weiteren Schritt wagen: den Kauf eines gebrauchten Silo-LKW mit vier Kammern mit jeweils 3 bis 4 Tonnen Ladevolumen. Damit sind wir nun in der Lage, auch Kunden aus weiter entfernten Regionen, günstig zu beliefern. In Verbindung mit einem Siloanhänger schaffen wir außerdem weitere Unabhängigkeit, indem wir unsere Rohstoffe teilweise selbst beschaffen können und so eine maximale Verfügbarkeit garantieren können.
Geschäftszeiten
Dem Prinzip, Vormittags im Lagerhaus erreichbar zu sein und nachmittags zu produzieren, Anlagen zu bauen oder zu reparieren sind wir bis heute treu geblieben, um so wenig Kosten wie möglich zu verursachen und Ihnen auch weiterhin beste Qualität zu günstigsten Preisen anbieten zu können. Wenn man beste Produkte herstellt, die es nur bei uns gibt und die zudem noch günstiger sind als vergleichbare, richten sich Kunden gerne nach den vorgegebenen Verkaufszeiten. Dies sind täglich (Montag bis Samstag) von 8.00 bis 12.00 Uhr, sowie Freitags auch von 13.00 bis 16.00 Uhr. Auf Wunsch kann man auch einmal eine Ausnahme machen. Organisation ist das halbe Leben. Wir danken es im Preis. Beides, tiefste Produktpreise und immer da zu sein, geht eben nicht.





